Zur Mittagszeit muss alles gleichzeitig fertig werden. Pasta braucht drei Minuten, grüne Bohnen vier und Kartoffeln sechs. In vielen Küchen bedeutet das: mehrere Töpfe, mehrere Timer und ständige Kontrolle. Der Multipot wurde genau für diese Herausforderung entwickelt. Er ermöglicht unterschiedliche Garzeiten in einem einzigen Topf und sorgt dafür, dass alles punktgenau servierbereit ist.
Die Herausforderung beim Front Cooking
An einer Front-Cooking-Station sind Platz und Fehlertoleranz deutlich begrenzter als in einer klassischen Profiküche. Jedes zusätzliche Gerät beansprucht wertvolle Arbeitsfläche, benötigt Strom und erhöht den Reinigungsaufwand. Gleichzeitig muss jeder Wechsel zwischen verschiedenen Gerichten vor den Augen der Gäste reibungslos wirken.
Die eigentliche Herausforderung ist selten, ob ein Topf ein Gericht zubereiten kann. Entscheidend ist, ob ein Setup ein komplettes Menü über den gesamten Service hinweg bewältigt, ohne Abläufe zu verlangsamen oder die Arbeitsfläche zu überladen.
Die meisten Küchengeräte erfüllen eine einzige Aufgabe. Der Multipot wurde dagegen für zwei Fähigkeiten entwickelt, die weit über reine Vielseitigkeit hinausgehen und völlig neue Möglichkeiten für den Einsatz eines einzigen Topfes schaffen.
Ein Topf für drei Zubereitungsarten
Wasser, Öl und Dampf
Die erste Stärke ist seine Vielseitigkeit. Derselbe Multipot kann kochen, frittieren und dampfgaren, sowohl mit Wasser als auch mit Öl. Mit Wasser gefüllt eignet er sich für Pasta, Kartoffeln, Eier und Gemüse. Mit Öl gefüllt gelingen knusprige Pommes frites und Chicken Wings. Mit aufgesetztem Dämpfaufsatz lassen sich Dumplings, Gyoza, Frühlingsrollen und Dim Sum zubereiten. Ein einziges System vereint Zubereitungsarten, für die normalerweise mehrere Geräte nötig wären. So ermöglicht eine einzelne Station echte Vielfalt, ohne zusätzliche Ausstattung im Hintergrund.
Besonders wertvoll ist das dort, wo sowohl der verfügbare Platz als auch das Gästeerlebnis eine wichtige Rolle spielen. Mit derselben Station kann mittags ein Burger-Konzept mit Pommes umgesetzt werden und am Nachmittag frische Pasta auf der Speisekarte stehen. So entsteht Abwechslung für die Gäste, ohne dass für jedes Konzept zusätzliche Geräte oder weitere Arbeitsflächen benötigt werden.
Unterschiedliche Garzeiten, gleichzeitig in einem Topf
Die zweite Eigenschaft ist diejenige, die den Multipot wirklich besonders macht. Im Topf befinden sich separate Körbe für verschiedene Zutaten. Da jeder Korb einzeln angehoben werden kann, lassen sich Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten gleichzeitig zubereiten und genau dann entnehmen, wenn sie perfekt gegart sind.
Pasta nach drei Minuten, grüne Bohnen nach vier und Kartoffeln nach sechs: alles im selben Wasser, gleichzeitig gegart und punktgenau servierbereit. So werden Arbeitsabläufe vereinfacht, ohne Kompromisse bei Qualität oder Timing einzugehen.
Herkömmliche Mehrzweck-Kochsysteme stoßen hier an ihre Grenzen. In einem klassischen Topf gilt normalerweise dieselbe Garzeit für alle Zutaten. Das Korbsystem des Multipot hebt diese Einschränkung auf: Verschiedene Lebensmittel können parallel im selben Wasser gegart und einzeln zum richtigen Zeitpunkt entnommen werden.
So genügt ein Topf statt mehrerer. Nichts muss warten, nichts gart zu lange. Gleichzeitig bleiben die Zutaten sauber voneinander getrennt, sodass keine Geschmacksübertragung entsteht, obwohl sie denselben Topf nutzen.
Für Betreiber bedeutet das weniger Geräte an der Station, einen geringeren Energiebedarf, schnellere Wechsel zwischen verschiedenen Konzepten und mehr freie Arbeitsfläche. Und das, ohne auf
Red Dot Award prämiertes Design
Das Design hinter den schnellen und sauberen Korbwechseln wurde 2018 mit dem Red Dot Award: Product Design ausgezeichnet. Die Auszeichnung macht deutlich, was den Multipot in der Praxis so effektiv macht: die Form des Topfes, der Ring, der den Dämpfaufsatz hält und gleichzeitig Pasta sowie Frittiertes abtropfen lässt, und die Körbe, die sich auch im laufenden Service schnell und sauber anheben und wechseln lassen.
Wo der Multipot seine Stärken ausspielt
Der Multipot funktioniert auf Induktion und lässt sich damit überall einsetzen, wo eine Induktionsfläche vorhanden ist, von der Profiküche bis zur Live-Cooking-Station. Auf einer livecookintable® Station verwandelt er eine einzelne Arbeitsfläche in eine Station zum Kochen, Frittieren und Dampfgaren direkt vor den Augen der Gäste.
Vor Ihrem nächsten Event stellt sich daher eine ganz praktische Frage: Wie viele Geräte sind aktuell an Ihrer Station im Einsatz, die ein einziger Multipot ersetzen könnte? Und wie viel Arbeitsfläche würden Sie zurückgewinnen?
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